Gedankenfreiheit

Freitag, 15. Juli 2005

Wortweber

Geistreicher
Wortweber du
Spinnst wohl
Fängst die
Schönsten Fliegen
Träume und
Kopflos plaudern
Menschgebilde
Dein Netz
Drunter und drüber
Bis es reißt
Und keine
Träume fängt

Mittwoch, 22. Juni 2005

Gedichtsbrocken

Wenn Imke Soziologie schwänzt oder auch sonst ihre Gedanken nicht beieinander behalten kann:
hr

Ich möchte sein
Für mich
Alleine
Doch sichtbar
Für alle
Im Scheine

hr

Mal mir ein Bild mit deinen Worten
Fang mir den Zauber dieser Erde ein
Öffne die fast verschlossnen Pforten
Damit ich wa(h)r bin und werde sein

hr

Sein als eine Schlacht aus Denken
Ein Kampf verloren eh die Schlacht beginnt
Denn wohin sich auch Gedanken lenken
Sie bleiben ziellos weil die Zeit verrinnt

hr

Montag, 20. Juni 2005

Worte

Worte die flossen
Fließen nie wieder
Sinnlose Possen
Lieblose Lieder
Worte aus Tränen
Aus Leid geschaffen
Nicht zu erwähnen
Der Worte Waffen
Worte sind leer
Sind taub und sind tot
Wiegen so schwer
Und färben sich rot
Worte greifen tief
In die Seele hinein
Hängen auch schief
Und dienen dem Schein

IH 20.6.05

Sonntag, 12. Juni 2005

Von Hirnen und Universen

Wenn man die Theorie zugrunde legt, dass das, was die Menschen in den Jahren ihrer irdischen Existenz erfunden haben, in der Hauptsache dazu dient ihre Sinnenswahrnehmungen und Körperfunktionen zu erweitern, das Rad als Erweiterung der Füße, das Fernsehen als Erweiterung der Augen, Telefon für die Ohren und so weiter, dann kommt man vielleicht auf die Idee, dass die Erweiterung unserer „Grenzen“ auch darauf hinausläuft mit mehr Menschen in Kontakt zu treten. Mit einem Rad kann man sich besser fortbewegen und kann so zu weiter entfernten Orten gelangen. Mit einem Telefon kann man Menschen in der ganzen Welt erreichen und Fernsehen bringt die Welt in gewisser Weise ins Wohnzimmer.
Sind sie bereit sich mit mir auf eine Reise in geistige Abgründe zu begeben? Dann schnallen sie sich an... und stellen sich die Welt als ein Gehirn vor.

268-brainworld

Menschen tauschen Informationen aus, geben sie weiter, entwickeln Ideen, finden neue Wege der Kommunikation. Woran erinnert das? Erinnert es sie auch an Gehirnzellen? Dann kann die Reise weiter gehen. Wie passen in ein Gehirn, das aus menschlichen Zellen besteht, nun aber Flora und Fauna? Auf den ersten Blick haben sie in dieser Vorstellung nicht viel Platz. Doch weit gefehlt! Sie selbst sind eine Vorstellung. Sie sind das kreative Glied in unserem Weltgehirn. Sie sind Bilder und Gedanken die wir, die Gehirnzellen, produzieren, vielleicht um uns nicht zu langweilen. .....
Man könnte in dieser Gehirnwelt auch „glauben“, dass es einen Schöpfer gibt, denn wir (nicht als Gehirnzellen betrachtet) „glauben“ ja auch, dass es uns gibt.....
Sintfluten ließen sich durch Alkoholexzesse, Trockenzeiten durch Dehydrierung erklären. Erdbeben wären nicht wirklich durch Plattenverschiebung ausgelöst, sondern durch einen Schlag auf den Kopf. Das Universum bestünde nicht aus Planeten, sondern aus anderen Gehirnen, wobei wir den Körper (Schöpfer) dieser etwas unterentwickelten Gehirne nicht wahrnehmen könnten, sondern nur das Gehirn sähen (wovon unser Schöpfer allerdings nichts wüsste, da er nur den anderen Schöpfer sehen kann.).
Konnten sie bisher folgen? Dann halten sie sich jetzt gut fest.
Vergleichen wir doch einmal diesen Schöpfer mit uns Menschen... erkennen sie die Ähnlichkeit? Wenn der „Schöpfer“ also wie wir ist, ist er vielleicht auch eine Gehirnzelle, in einer Gehirnzelle, in einer Gehirnzelle.
Das hieße: Es gibt nichts außer Gehirn! Es gibt nichts außer dem Denken! Das Sein wäre Denken und Descartes würde Recht behalten: Ich denke also bin ich.
Wenn ich nicht mehr denken würde, würde ich zu einer abgestorbenen Gehirnzelle....
Reisen sie doch vielleicht noch weiter oder wieder zurück.. und berichten sie von ihren Erfahrungen in den Abgründen des Geistes.

Dienstag, 31. Mai 2005

Gedichtetickerarchiv


Zu deiner tiefsten Seele

Sei ungehalten
Wie der reine Gedanke
Schlafloser Seelen
Eröffne mir
Des Herzens
Wunden Traum
Der Glut
Zu Feuer-macht
Entfacht
Und deine
Angsterfrornen Tränen
Erlöst
Aus dem Chaos
Tanzender Irrlichter
Weine lache
Unschuldig getröstet
Öffne dein Auge
Und das Tor
Zu deiner tiefsten Seele


Gladiator

Mauern kalter Angewohnheit
Stählerne Fesseln instinktlos genormt
Vernunftsgetreu eingekerkert
Ist die Welt die Arena
Und das Leben der Kampf


einmal wieder...

einmal wieder das reine glück
gib meine kindheit mir zurück
einmal wieder jung verzückt
doch nein heut bin ich alt verrückt

einmal wieder reines lachen
ja dieses und noch manche sachen
die die welt mir heller machen
und nimm den geist mir den erbärmlich schwachen

nimm von mir die last die bürde
gib mir jugendliche würde
dann überwinde ich die letzte hürde
aber nein.. ich bin alt schwach mürbe


Schiffbrüchig im Meer der Möglichkeiten

Angstgelähmt im Sturm der Zukunft
Trachtet jede Bö den Mast zu brechen
Jede Woge will sich rächen
Und das Ufer scheint zu weit entfernt

Schiffbrüchig im Meer der Möglichkeiten
Kündet jede Welle mein Versagen
Keine Planke will mich tragen
Das nächste Schiff scheint viel zu weit entfernt

Fortgespühlt im Strom des Lebens
Bilden Schemen eine neue Küste
Der Wind spricht als ob er wüsste
Ja dieses Ufer ist nicht weit entfernt

Die Welt in mir vereint

Sollen andere doch fühlen
Tief in ihren Herzen wühlen
Lüstern nach den Sternen greifen
Durch das Land der Träume schweifen

Sollen andere doch denken
Das Geschick der Erde lenken
Bis zur tiefsten Wurzel graben
Gar das Himmelszelt abschaben

Mir alleine würd gereichen
Dies mit Stumpfsinn abzugleichen
Doch fühlt in Tiefen mir das Herz
Mein Kopf denkt Erdensinn und Schmerz

Die ganze Welt in mir vereint
Hab sie belacht hab sie beweint
Am Ende meiner Wut vergeben
Ich werde fühlen denken leben


Jenseits der Masken

Nehm ich die Träne
In den Augen
Als eine Perle
Meines Seins
So ist das Lächeln
Meiner Lippen
Eine Truggeburt
Des Scheins

Leg ich doch nieder
Alle Masken
Die mich verbergen
Vor mir selbst
Bin ich ein Kind nur
Ungehalten
Immer dann wenn du
Mich hältst


Wahnsinn

tränen tropfen,
trauer träume,
malz und hopfen
schäume schäume
sinn verschleiert
überleben
hab gereiert
übergeben
trotzdem nie die schuld
vergessen
nicht geduld
ich bin vermessen
und am ende
ramm ich die wende
schwimme meine bahn zurück
hinten aus dem darm ins glück
ist die ewigkeit
ein käfigleid
oder aus papier gewonnen
wie wir zerronnen
am flusse
im kusse
geboren
verloren
ich sehe
ich stehe
und geh keinen schritt
oh weh nur kein schnitt
lebe wie wirr
alles ist irr

Mittwoch, 25. Mai 2005

Wieso warum?

Wieso warum?

Warum sind tausend Kilo eine Tonne?
Warum ist drei mal drei nicht sieben?
Warum dreht sich die Erde um die Sonne?
Warum heißt Erna Erna statt Yvonne?
Und warum hat das Luder nicht geschrieben?

Warum ist Professoren alles klar?
Warum ist schwarzer Schlips zum Frack verboten?
Warum erfährt man nie, wie alles war?
Warum bleibt Gott grundsätzlich unsichtbar?
Und warum reißen alte Herren Zoten?

Warum darf man sein Geld nicht selber machen?
Warum bringt man sich nicht zuweilen um?
Warum trägt man im Winter Wintersachen?
Warum darf man, wenn jemand stirbt, nicht lachen?
Und warum fragt der Mensch bei jedem Quark: WARUM?

Erich Kästner

Freitag, 20. Mai 2005

Das Bild des Friedens

Im Museum für Einheitsbilder und ausgestorbene Kunst hing ein Bild mit dem Titel Frieden. Es hing dort schon seit Jahren und immer wenn ein Besucher vorbei lief raunte er etwas wie:“ Gut, dass der Krieg vorbei ist...“ oder „ Bald werde ich meinen Frieden finden...“
So ging es Tag aus Tag ein seit dem Anfang. Alte verbitterte Menschen schlurften mit trüben Augen achtlos zum Ende. Kinder waren noch nie vorbei gekommen, was daran lag, dass nach einigen Vorfällen mit heruntergefallenen Bildern, die die Kinder in ihrer übermütigen Art- zu Fall gebracht hatten, ihnen der Zutritt verboten worden war. Kinder, so hieß es, hätten einfach noch kein Verständnis für diese Art der Kunst.
Eines Montags betrat aber doch ein kleines Mädchen die gehüteten Hallen des Museums. Dieses Mädchen war die Tochter des Sicherheitsmannes und weil er sie sehr liebte und sie so sehr gebettelt hatte, hatte er sie mitgenommen. Sie lief nun fröhlich durch die Gänge, bestaunte hier und dort die Bilder, runzelte ab und zu die kleine Stirn und blieb schließlich wie angewurzelt vor dem Bild des Friedens stehen. „ Dieses Bild ist kaputt!“ sagte sie mit ein wenig Entsetzen in der Stimme. „Unsinn! Jeden Tag kommen hier tausende Menschen entlang, sehen nichts und du kommst zum ersten Mal hier herein und behauptest der Frieden sei kaputt? Wo denn?“ Das Mädchen blickte eine Weile in Richtung des Friedens, dann sagte sie langsam:“ Es sieht so aus... als wäre dieses Bild schon einige Male zerbrochen und wieder zusammengesetzt worden. Und dort zum Beispiel,“ sie zeigte auf eine etwas dunklere Stelle auf der linken Seite des Bildes,“ dort wo eigentlich das Herz sitzen sollte, da wurde das Bild falsch zusammen gesetzt und Streit eingefügt. Das ganze Bild ist voller falscher Scherben. Wie kann das sein?“ Der Vater schwieg und wiegte den Kopf langsam hin und her bis er schließlich antwortete:“ Ich weiß es nicht. Aber es gibt die Legende, dass dieses Bild in jedem Krieg einmal herunter fiel, zerbrach und nach jedem Krieg kam jemand, der es wieder zusammensetzte,“ und mit einem anderen Tonfall fuhr er fort,“ es wird schon seine Richtigkeit haben.“
Als der Tag sich dem Ende neigte und die Kleine daheim in ihrem Bett lag, beschloss sie gleich am nächsten Tag ein eigenes Bild vom Frieden zu malen.

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