Wenn man die Theorie zugrunde legt, dass das, was die Menschen in den Jahren ihrer irdischen Existenz erfunden haben, in der Hauptsache dazu dient ihre Sinnenswahrnehmungen und Körperfunktionen zu erweitern, das Rad als Erweiterung der Füße, das Fernsehen als Erweiterung der Augen, Telefon für die Ohren und so weiter, dann kommt man vielleicht auf die Idee, dass die Erweiterung unserer „Grenzen“ auch darauf hinausläuft mit mehr Menschen in Kontakt zu treten. Mit einem Rad kann man sich besser fortbewegen und kann so zu weiter entfernten Orten gelangen. Mit einem Telefon kann man Menschen in der ganzen Welt erreichen und Fernsehen bringt die Welt in gewisser Weise ins Wohnzimmer.
Sind sie bereit sich mit mir auf eine Reise in geistige Abgründe zu begeben? Dann schnallen sie sich an... und stellen sich die Welt als ein Gehirn vor.
Menschen tauschen Informationen aus, geben sie weiter, entwickeln Ideen, finden neue Wege der Kommunikation. Woran erinnert das? Erinnert es sie auch an Gehirnzellen? Dann kann die Reise weiter gehen. Wie passen in ein Gehirn, das aus menschlichen Zellen besteht, nun aber Flora und Fauna? Auf den ersten Blick haben sie in dieser Vorstellung nicht viel Platz. Doch weit gefehlt! Sie selbst sind eine Vorstellung. Sie sind das kreative Glied in unserem Weltgehirn. Sie sind Bilder und Gedanken die wir, die Gehirnzellen, produzieren, vielleicht um uns nicht zu langweilen. .....
Man könnte in dieser Gehirnwelt auch „glauben“, dass es einen Schöpfer gibt, denn wir (nicht als Gehirnzellen betrachtet) „glauben“ ja auch, dass es uns gibt.....
Sintfluten ließen sich durch Alkoholexzesse, Trockenzeiten durch Dehydrierung erklären. Erdbeben wären nicht wirklich durch Plattenverschiebung ausgelöst, sondern durch einen Schlag auf den Kopf. Das Universum bestünde nicht aus Planeten, sondern aus anderen Gehirnen, wobei wir den Körper (Schöpfer) dieser etwas unterentwickelten Gehirne nicht wahrnehmen könnten, sondern nur das Gehirn sähen (wovon unser Schöpfer allerdings nichts wüsste, da er nur den anderen Schöpfer sehen kann.).
Konnten sie bisher folgen? Dann halten sie sich jetzt gut fest.
Vergleichen wir doch einmal diesen Schöpfer mit uns Menschen... erkennen sie die Ähnlichkeit? Wenn der „Schöpfer“ also wie wir ist, ist er vielleicht auch eine Gehirnzelle, in einer Gehirnzelle, in einer Gehirnzelle.
Das hieße: Es gibt nichts außer Gehirn! Es gibt nichts außer dem Denken! Das Sein wäre Denken und Descartes würde Recht behalten: Ich denke also bin ich.
Wenn ich nicht mehr denken würde, würde ich zu einer abgestorbenen Gehirnzelle....
Reisen sie doch vielleicht noch weiter oder wieder zurück.. und berichten sie von ihren Erfahrungen in den Abgründen des Geistes.